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Queens Of The Stone Age Era Vulgaris
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Stachelig und spröde |
roz. Gemäss Josh Homme versinnbildlicht das Cover mit den kiffenden Glühbirnen das, was man für eine grossartige Idee hält, die sich dann am Ende aber doch nicht als so grossartig herausstellt. Und genauso ist es mit dem Album. Es scheint eine grossartige Platte zu sein. Am Ende stellt sich aber heraus, dass es das eben nicht ist. Das hat Homme wahrscheinlich nicht gemeint. Oder doch? Die konsequente Entziehung vom Mainstream hat bei den Queens durchaus System.
"Era Vulgaris" ist bestimmt keine leichte Kost. Die Songs sind stachelig wie Kakteen, spröde wie ausgetrockneter Wüstenboden und unbequem wie ein Nest voll Klapperschlangen. Die Songs wollen nicht recht zünden. Der eingängigste von allen, "Make It Wit Chu", war schon auf den Desert Sessions zu finden und will irgendwie gar nicht zum Rest der Platte passen. "Era Vulgaris" baut hauptsächlich auf ihrem Groove auf. Da ist es doppelt schade, dass die Drums immer noch klingen wie aus der Kartonschachtel. Zum Teil werden die Schläge mit Effekten verfremdet, was den Drumsound noch merkwürdiger macht. Es gibt zwar Melodien auf den Album, die schön rund sind. Aber meist bauen die Songs auf einem stotternden Rhythmus auf.
"Sick, Sick, Sick" ist dabei symptomatisch: Der Song wird um einen einzigen Akkord herum zelebriert. Dass hier der Strokes-Frontmann Julian Casablancas die Backing-vocals beisteuert ist gar nicht wichtig. Die Zusammenarbeit mit Nine-Inch-Nails-Kopf Trent Reznor schaffte nicht mal den Weg aufs Album. "Era Vulgaris" ist eine Bandplatte von Homme, Castillo, VanLeeuwen. Der psychedelische Garagenrock des Trios undurchsichtiger denn je.
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Kommentare:
Kommentar von r_raselli vom 11.07.2007:
Mit Harmonie hat diese Platte nicht allzu viel am Hut.
Eher ein Rhytmischer Strassenlärm mit neuen Tönen.
Trotzdem sollte man reinhören.
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