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Mark Ronson Version
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Covers, besser als die Originale |
mws. Mark Ronson hat sich als Produzent innert kürzester Zeit einen Namen gemacht, indem er die Hooklines bekannter Lieder mit Big Beats, kratzigen Keys und fetten Bläsersätzen aufmöbelte. Mit "Version" bringt der Engländer nun eine Sammlung seiner Remixes in die Läden; mit dabei sind einige hochkarätige Gastsänger.
"Toxic", die unsägliche Single von Britney Spears, klingt in Ronsons Version plötzlich so, wie sie schon immer hätte klingen sollen: giftig, anrüchig, verzweifelt. "Just" von Radiohead wird zu einem windschiefen, leicht benebelten Funk-Stück. Und als Zugabe singt Amy Winehouse ein zuckersüsses "Valerie", das direkt aus den 60ern zu kommen scheint.
Aber auch Mark Ronson ist kein Zauberer. Einige seiner Remixes wirken unfertig, zu wenig durchdacht. Dem Maximo-Park-Hit "Apply Some Pressure" wird jeglicher Druck genommen, und Robbie Williams wird auf "The Only One I Know" hinter so vielen Effekt-Schlaufen versteckt, dass er kaum mehr zu erkennen ist.
Trotzdem: Das Album ist ein Leckerbissen und eine Fundgrube für DJs, die ihr Publikum mit ungewohnten, gut tanzbaren Songs überraschen wollen. Wenn man unbedingt Covers machen will, dann bitte so!
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