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Prakesh Diary
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Zurückhaltend produziert |
roz. Die Ostschweizer Formation Prakesh hat schon jede Menge Preise abgeräumt. Darunter den Publikumspreis des Freddie-Mercury-Live-Music-Awards in Montreux, den Siegerpokal beim Acoustic-Song Contests in Uster und beim Radio-7-Bandwettbewerb 2005. Das kommt nicht von ungefähr. Die Band klingt kompakt, und mit Sänger John Prakesh, der ursprünglich aus Indien kommt, hat man ein charismatisches Aushängeschild.
"Diary" ist das dritte Album des Quartetts. Heruntergestimmte Gitarren geben gleich von Anfang an die Marschrichtung bekannt. Prakesh machen eine Art entschärfte Variante von Nu Metal. Sänger John erinnert mit seiner rauchigen Stimme und Textzeilen wie "It's my life" ein wenig an Bon Jovi. Mit "Message" hat die Band auch eine gelungene Ballade am Start. Die Band klingt auf der einen Seite sehr traditionell, dann aber doch wieder ziemlich modern mit Soundeffekten und Rapeinlagen. Die Musiker verstehen ihr Handwerk, die Songs haben gute Hooklines, sind ansprechend arrangiert und grooven. Dennoch zündet "Diary" nicht richtig, was an der zurückhaltenden Produktion liegen mag. Die hätte ruhig noch etwas spritziger sein können. Live gehen diese Jungs hingegen bestimmt ab.
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