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Lightbulb Sun Hayshack
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Das überlange Solo |
roz. "Instrumentalmusik machen Jazzmusiker oder überirdische Virtuosen. Eine normale Band hat einen Sänger!" steht im Pressetext von Lightbulb Sun zu lesen. Bis im Herbst 2004 hatten die Ostschweizer noch einen Sänger. Unter dem Namen Anocra traten sie mit harter Rockmusik auf. Während die verbliebenen Musiker zuerst noch nach einem neuen Sänger suchten, wurde bald klar, dass man so schnell keinen Nachfolger finden konnte oder wollte. Die instrumentalen Experimente, die die Band nach dem Ende der "gesanglichen Ära" startete, begannen viel zu grossen Spass zu machen. Ähnlichkeit mit Porcupine Tree, die 2000 ein Album namens "Lightbulb Sun" veröffentlichten, haben Lightbulb Sun übrigens nicht.
Nun sind Lightbulb Sun weder Jazzmusiker noch überirdische Virtuosen. Ihre Instrumentalmusik hat mehr etwas von einem überlangen Solo, das man sich als Teil in einem 15-minütigen Progrocksong vorstellen könnte. Zu ausgewachsenen Songs fehlt den Nummern auf "Hayshack" ein tragendes Element, eine wiedererkennbare Melodie. Die Musiker machen ihre Sache grundsätzlich nicht schlecht. Aber vielleicht fehlt hier halt doch ein Sänger. Die halbstündige CD hat das Quartett in Eigenregie produziert. Der Sound kommt dabei nicht über Demotape-Qualität hinaus. Vor allem die Gitarre klingt sehr dünn. Das wird nicht nur bei den Soli klar, sondern speziell auch dann, wenn Dream-Theater-meets-Metallica-mässige Sägezahn-Riffs gefragt wären.
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