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Division Kent Gravity
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Lauschig |
roz. Zwei Jahre nach ihrem Debüt "Monsterproof" melden sich Division Kent mit ihrem zweiten Album "Gravity" zurück. Es ist eine fiktive Reise durch filmische Stimmungen und den Sternenstaub von Populärkultur-Versatzstücken. Unter anderem half Gareth Jones (Depeche Mode, Indochine, Nick Cave) mit, das Album zu gestalten. Seit Beginn der 80er Jahre ein Pionier, wenn es darum geht, elektronische Musik mit Gitarrensounds zu verschmelzen. Und genauso klingt auch das neue Album der Schweizer. Eine Mischung aus den Synthesizern von Depeche Mode, der dunklen Stimmung von Nick Cave und der Frankophonie von Indochine.
Behutsam fängt das Album an. Mit verhaltenen Gitarrenlicks und sanften Melodien. Erst beim dritten Song geben Division Kent ein bisschen Gas. Mit hämmernden Synthesizer-Bässen und treibendem Groove. Doch grösstenteils bleibt "Gravity" eine ruhige Soundcollage aus weit angelegten Synthesizerteppichen und der sanften Stimme von Sängerin Andrea B. Das Duo schafft eine melancholische Atmosphäre, die stets im Gleichgewicht mit ein wenig Lärm und der Schönheit von Melodien steht. Ein lauschiges Album für die kommenden Wintertage.
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