 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
|
|
Down III: Over The Under
|

|
Leise Enttäuschung |
roz. Mitte der 90er, genauer zwischen Panteras Veröffentlichungen "Far Beyond Driven" und "The Great Southern Trendkill", hatte deren Frontmann Philip Anselmo etwas überschüssige Zeit. Er tat sich also mit vier alten Bekannten zusammen: mit den Gitarristen Kirk Windstein (Crowbar) und Pepper Keenan (Corrosion Of Conformity), Schlagzeuger Jimmy Bower (EyeHateGod) und Todd Strange (Crowbar) am Bass. Schnell war klar, dass es nicht bei gelegentlichen Sessions bleiben sollte. Beeinflusst von den frühen Black Sabbath, entwickelte sich das Projekt Down, dessen drittes Album jetzt vorliegt.
"Over The Under" ist erstaunlich unspektakulär für diese Allstar-Truppe. Es groovt zwar gewaltig, irgendwo zwischen Black Sabbath, Stoner-Rock und Post-Grunge. Doch die Songs zünden nicht, wirken beliebig. Anselmos Gesang ist irgendwie sanfter geworden, der kratzbürstige Ton des letzten Albums ist einem emotionsgeladenen Gesangsstil à la Chris Cornell gewichen. Das ist einerseits bemerkenswert, andererseits vermisst man die Vielseitigkeit von früher. Die Band spielt extrem tight. Aber verglichen mit den vorangegangenen Alben ist die dirtte Down-CD eine leise Enttäuschung.
|