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Jacobee Rütmus & Bluus
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Das nervt, Baby |
roz. Hinter Jacobee steckt der 30-jährige Zürcher Jakob Frauenfelder. Auf seinem Debüt "Rütmus & Bluus" zelebriert er Zürcher Urban-Slang bis zum Abwinken. Sein "L-m-a-A"-Tonfall erinnert stellenweise an die lässige Verschlafenheit eines Dodo, sein Sound hat mit Reggae aber freilich nichts zu tun. Wie der Titel schon verrät, macht Jacobee eine Art Mundart-R'n'B nach amerikanischem Vorbild.
Das Züridütsch von Jacobee ist schwer Geschmackssache. Und seine Geschichten drehen sich nur um das Eine: Liebe und Sex. In jedem Song kommt mindestens ein halbes Dutzend mal das Wort "Baby" vor. Läck, das nervt vielleicht, Baby. Jacobee beschreibt sich als der Womanizer schlechthin. Diese Pimp-Attitüde hat er bewusst bei den amerikanischen Vorbildern abgeschaut. Würden die Sängerin Kotomi und die Rapperin Nanalee Vaonger nicht für gesangliche Farbtupfer sorgen, wäre "Rütmus & Bluus" gänzlich unerträglich.
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