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Asobi Seksu Asobi Seksu
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Sex in New York auf Japanisch |
angel. Asobi Seksu waren nur für kurze Zeit ein Geheimtipp aus New York. Seit der Europa-Tour als Support-Act von „The Editors“ diesen Frühling haben sie die Herzen vieler neuer Fans sowohl aus dem Mainstream, als auch der Indie-Szene erobert.
"Asobi Seksu" bedeutet frei aus dem Japanischen übersetzt "playful sex", also "ausgelassener, verspielter Sex". Das gleichnamige Album ist eine Wiederveröffentlichung des Debüts, welche nun auf das ebenfalls in diesem Jahr erschienene zweite Album "Citrus" folgt. Während "Citrus" im Vergleich zum Debüt bedeutend rockiger ausgefallen ist, ist dieser Neu-Release durch die dominanten Keyboard-Klänge umso verträumter.
Asobi Seksu bezeichnen ihre Musik denn auch zu Recht als "sweet-and-sour, bilingual dreamy pop", als "süss-sauren, zweisprachigen, verträumten Pop". Zweisprachig deshalb, weil die Texte über Verlust und Liebeskummer spielend vom Englischen ins Japanische und wieder zurück wechseln. Und verträumt, weil die kindliche Stimme von Yuki (Gesang und Keyboard) wie ein Hauch über kräftigen Gitarrenwänden schwebt. Neben Yuki singt auch der Gitarrist James Hanna, was das Album noch abwechslungsreicher macht.
Das Songwriting ist experimentell aber souverän, vor allem auf die Melodien wird viel Wert gelegt. Schade nur, dass man als Nicht-Japaner nur die Hälfte der Texte verstehen kann.
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