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Jaded Heart Sinister Mind
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Braucht Zeit |
roz. Nach dem Abgang von Sänger Michel Bormann wurden Jaded Heart etwas härter. Der neue schwedische Sänger Johan Fahlberg (Ex-Scudiero) drückte der deutschen Formation seinen ganz eigenen Stempel auf. Die Stilveränderung wird auf dem neuen Album "Sinister Mind" konsequent weiter verfolgt. Produziert haben es Michael Voss (Mad Max), Chris Lausmann (Ex-Bonfire) und Dennis Ward (Pink Cream 69). Und so klingt "Sinister Mind" exakt wie eine Mischung aus den aufgezählten Bands.
Beim ersten Anhören wirken die Songs ziemlich konstruiert. Sie sind nach dem Baukastenprinzip aufgebaut, die Arrangements bergen nichts Neues. Oft scheinen der Refrain und der Rest des Songs wie aus Prinzip nicht recht zusammenzupassen. "Sinister Mind" ist ein Album, dass erst nach mehreren Durchgängen zündet. Dann aber dafür umso heftiger. Das Album geht ab wie Harry. Das Teil rockt gewaltig, Balladen findet man darauf keine. Ein Mörder-Riff jagt das andere, dazu die Hochgeschwindigkeits-Soli im Yngwie-Malmsteen-Tonfall und nicht zuletzt diese grossartige Stimme. "Sinister Mind" ist ein sackstarkes Melodic-Metal-Album, das ein wenig Zeit braucht, bis es sich in den Gehörgängen einnistet.
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