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Liquid Horizon Revolutions
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Eine Entdeckung |
roz. Liquid Horizon stammen aus dem deutschen Heppenheim. Ihr progressiver Metal orientiert sich an Vorbildern wie Dream Theater, Vanden Plas, Iron Maiden und Queensryche. Ihr zweites Album "Revolutions" ist ein Konzeptalbum, das sich mit dem Drang der Menschheit nach Freiheit beschäftigt. Kernstück dabei ist eine rund 20-minütige Trilogie über die französische Revolution.
Das Quartett geht dynamisch und kraftvoll ans Werk. Das Eröffnungsriff von "Battle Entrance" erinnert schwer an eine Figur im Dream-Theater-Song "Lines In The Sand". Und bei der Textzeile "There's a revolution calling" kommen einem unweigerlich Queensryche in den Sinn. Aber Liquid Horizon haben ihren eigenen Stil gefunden.
Prägend wirkt dabei sicher die Stimme von Gitarrist und Sänger Oliver Kilthau. Die spezielle Klangfärbung ist bestimmt der Knackpunkt, ob einem die Band gefällt oder nicht. Denn handwerklich gibt es nichts auszusetzen. Die Arbeit zwischen Gitarre und Keyboard ist schön ausgewogen, die Grooves sind vertrackt und die Arrangements überbordend. Gute Melodien und häufige Tempowechsel machen die Songs interessant, wenn auch vielfach ein echte Hookline fehlt. Der kräftige Sound und die atmosphärische Umsetzung sind weitere Pluspunkte für "Revolutions". Das Cover, das mehr an ein Videogame erinnert als an eine Metal-Band, sollte dabei nicht abschrecken. Liquid Horizon sind eine echte Entdeckung.
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