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Stereo.Pilot Crash To Come
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Abheben |
roz. Neues in Sachen Post-Grunge. Gibt es nicht? Da kommen Stereo.Pilot gerade recht. Sie lassen Genregrenzen Genregrenzen sein und donnern einfach darüber hinweg. Mit Wucht, Macht und Köpfchen. Die Stuttgarter Truppe legt mit "Crash To Come" ihr zweites Werk vor und beweist mit lodernder Leidenschaft, dass sich Post Grunge nicht zwangsläufig im Kreis drehen muss.
Die Vorbilder heissen Creed, Alice In Chains, Life Of Agony, Nickelback und Staind. Stereo.Pilot nehmen von allem das Beste und zimmern sich darauf ihre eigene Luftfracht. Mit schneidigen Riffs, unermüdlichem Double-Bass und emotionalem Gesang rocken die Deutschen drauflos, was die Verstärker hergeben. Die Scheibe hat viel Drive und Saft. Verträumte Melodien stehen da rockiger Härte gegenüber. Mit einer starken Stimme macht Sänger Kai Hölle seinem Namen alle Ehre. Das Quartett klingt ultramodern, hat Druck und groovt ordentlich. Freunde des Alternative-Rock werden bei "Crash To Come" glatt abheben.
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