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Shiva Meaning Defeat Machine
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Voller Tatendrang |
roz. Das Wallis ist bekannt für Raclette und Weisswein. Ich Sachen Musik fällt einem zuerst einmal Samael ein. Aber man sollte sich künftig auch den Namen Shiva merken. Nein, nicht den von Fernseh-Guru Mike Shiva. Den dieser Walliser Band. Denn was man auf dem Debüt "Moaning Defeat Machine" zu hören bekommt, ist Alternative-Rock erster Sahne. Die Band gewann den "Freddie Mercury Live Music Award - Best Live Act", war Finalist beim "Battle Of Bands" im Zürcher Volkshaus und gewann den Titel "Powerband" am Open Air Gampel. Und das nicht umsonst.
Die Produktion strotzt nur so vor Kraft. Die Gitarren tönen breitwandig, Drums und Bass hämmern gnadenlos, und der Sänger überschlägt sich schier vor Tatendrang. Gut, dass Shiva dabei nicht vergessen haben, auch klug arrangierte Songs zu schreiben. "Meaning Defeat Machine" ist ein Alternative-Rock-Album, vollgepackt mit cooler Musik. Witzige Klang-Gadgets dienen als Überleitungen zwischen den einzelnen Songs. Die griffigen Gitarrenriffs und die rhythmischen Finessen erinnern stellenweise ein wenig an die grossen Incubus. Das vorliegende Rezensions-Exemplar trägt die Bezeichnung "Pre-Master". Doch die Produktion klingt durch und durch professionell und lässt keine Wünsche offen. Und so fragt man sich, was es da noch zu "post-mastern" gibt?
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