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Wu-Tang Clan 8 Diagrams
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Reizlos |
roz. Alles begann 1992, als die beiden Cousins RZA und GZA nach mehreren geplatzten Plattenverträgen nach einer Alternative suchten. Sie rekrutierten in der Folge Freunde und Verwandte und gründeten die neunköpfige Supergruppe Wu-Tang Clan. Der Tod von Russell "Ol' Dirty Bastard" Jones schien 2004 das Aus für die Gruppe zu bedeuten. Doch nun kommt das fünfte Album, "8 Diagrams". Neben den verbleibenden acht Clan-Mitgliedern sind auf dem neuen Wu-Tang-Album auch zahlreiche Gäste mit von der Partie. Etwa System-Of-A-Down-Bassist Sahvo Odadjian oder Red-Hot-Chili-Peppers-Gitarrist John Frusciante.
RZA produzierte das Album nach eigenen Angaben so, wie ein Regisseur einen Film machen würde. Mit Drehbuch, Vorbereitungsphase, Aufnahmen und schliesslich Schnitt. Entsprechend bunt und vielfältig ist "8 Diagrams" herausgekommen. Allerdings fehlt dem Werk der wahre Überraschungseffekt. Die Beats sind ziemlich Old-School, die Samples unspektakulär, die Refrains reizlos, die Arrangements schlicht langweilig. Paradebeispiel ist der 7-minütige Track "Life Changes". Ganze acht Mal (!) kommt darin der Refrain vor, ohne dass er auch nur einmal variiert würde. Vom missratenen Remake des George-Harrison-Klassikers "My Guitar Gently Weeps" wollen wir erst gar nicht sprechen. Einzig die Lyrics sind beeindruckend, wenn auch immer wieder dieselben abgedroschenen Slang-Phrasen verwendet werden.
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