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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Laura Imbruglia
(2006)
Review lesen |
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It Makes A Crunchy Noise (EP)
(2003)
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Laura Imbruglia Laura Imbruglia
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Übermässig lässig |
roz. Ja, Laura Imbruglia kommt aus Australien und ist die jüngere Schwester der weltbekannten Sängerin und Schauspielerin Natalie Imbruglia. Doch im Gegensatz zu ihr entwickelte sich Laura zu einer trotzigen Indie-Rock-Sängerin und präsentiert auf ihrem selbstbenannten Debütalbum einen bunten Blumenstrauss an Folk, Country, Rock und Punk.
Zur Eröffnung haut uns die Imbruglia erst einmal eine stotternde Minimal-Punkrock-Nummer mit schrägem Gesang um die Ohren. Danach wirds folkig, und in der knapp 10-minütigen Nummer "My Opus" verpackt sie dann gleich alles zusammen in einen Song. Lauras Grotesk-Folk ist sehr fantasievoll. Textzeilen wie "I had a trolley full of carrots and started looking for a rabbit" finden sich zu hauf. Die Selbstironie täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Platte am Ende an einem übertriebenen Hang zum Dilettantischen leidet. Da wollte jemand übermässig lässig sein. Der Gesang kommt meist etwas zu schräg daher. Zudem mangelt es dem Album insgesamt an ansprechenden Songs.
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