 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
|
|
Rosqo No Stone Left Unturned
|

|
Mit Dynamik zum Höhepunkt |
roz. Mit ihrem Debüt "Taikonaut" haben Rosqo anno 2004 für Aufsehen gesorgt, elegant verbanden die Lausanner ausufernden Post-Rock mit melodiösem Indie. Nun ist der Nachfolger am Start, aufgenommen in Bristol von Ali Chant (Magicrays, PJ Harvey).
Mit "No Stone Left Unturned" gehen Rosqo ihren Weg konsequent weiter. Ihre Musik ist nostalgisch und doch modern. Das Album hat einen guten Groove und einen bewusst undergroundmässig gehaltenen Klang. Leider aber ist die Leadstimme über weite Strecken etwas dünn. Besser ist es, wenn die zweite Gesangstimme dazu kommt, etwa wie bei "Superschnitzel" oder "Elk Blut". Hier erreicht die Band im Gesang halbwegs die Intensität, die von den Instrumenten ausgeht.
Die besten Momente auf "No Stone Left Unturned" sind aber die langgezogenen Instrumentalpassagen, in denen scheinbar nichts passiert, die den Hörer aber doch gefangen nehmen. Es ist ganz erstaunlich, wie es der Band hier gelingt, ein sich wiederholendes Thema durch das Ändern der Dynamik zu einem Höhepunkt zu führen.
|