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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Falco Symphonic
(2008)
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Einzelhaft 25th Anniversary Edition
(2007)
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Hoch wie nie
(2007)
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Live auf der Donauinsel
(2004)
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Live Forever
(1999)
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Out Of The Dark
(1998)
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Nachtflug
(1992)
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Data de Groove
(1990)
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Wiener Blut
(1988)
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Emotional
(1986)
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Falco 3
(1985)
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Junge Römer
(1984)
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Einzelhaft
(1982)
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Falco Falco Symphonic
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Authentische Rekonstruktion |
roz. Anlässlich des 10. Todestages von Falco erscheint "Falco Symphonic". Es handelt sich um den Mitschnitt des Konzertes in Wiener Neustadt aus dem Jahr 1994, bei dem er zum ersten und einzigen Mal zusammen mit einem Symphonie-Orchester auftrat. Falcos Bandleader Thomas Rabitsch hat in monatelanger liebevoller Feinarbeit und unter Verwendung modernster Audio- und Videotechnik alles restauriert und zum Grossteil neu aufgenommen. Denn von dem Konzert gab es nur eine fertig geschnittene Sendung des Lokalfernsehens sowie eine DAT-Kassette mit dem Live-Mix vom Mischpult. Schon während des Konzerts ärgerte sich Rabitsch, weil ihm schlagartig bewusst wurde, dass man diesen Event eigentlich hätte gescheit aufnehmen sollen.
Weil es keine Mehrspuraufnahmen vom Konzert gab, entschied Rabitsch, das Orchester und die Band neu aufzunehmen und alles rund um die Stimme von Falco herum zu rekonstruieren. Ein solches Vorhaben steht und fällt mit dem Schlagzeuger. Falco bezeichnete Thomas Lang (Vienna Art Orchestra, Gianna Nannini) als den besten Schlagzeuger der Welt, was gar nicht so verkehrt ist. Der Drummer ist ein Ass mit einem unglaublichen Groove und brachte es tatsächlich fertig, seinen Part zum Bild der alten Fernsehaufnahmen nochmals einzutrommeln. Mit einem speziellen Computerprogramm wurde nun die Stimme von Falco aus der Originalaufnahme herausgeschält. Damit aus dem Ganzen Musik wird, braucht es aber mehr als nur Technik. Es ist wirklich erstaunlich, dass es funktioniert hat. "Falco Symphonic" wirkt absolut authentisch, obwohl es rekonstruiert ist.
Signifikant an "Falco Symphonic" ist auch die Songauswahl. So fehlt zum Beispiel sein grösster Hit "Der Kommissar", was zeigt, dass es den Machern nicht primär darum ging, auf Biegen und Brechen die Falco-Hits zu versymphoniesieren. Die Songs gewinnen in Verbindung mit dem Orchester interessante neue Facetten. "Jeanny" ist an Dramatik und Bombast kaum zu überbieten, hier rieselt Gänsehaut.
Zwei Dinge sind ein wenig schade. Einmal, dass dieser Falco extrem nuschelt und die Texte kaum zu verstehen sind. Vielleicht liegt das aber auch am Produktionsverfahren. Und zum anderen, dass das Spektakel nur knapp eine Stunde dauert. Dafür gibt es auf der DVD noch Bonusmaterial. Ein viertelstündiges Making Of bietet aufschlussreiche Einblicke in die Produktionsarbeit. Und dann ist da noch ein absolutes Schmankerl: "Falco liest". Hier rezitiert der Künstler Texte von Joe Berger, H. C. Artmann und anderen Wiener Literaten. Absolut köstlich.
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