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Mos Def New Danger, The
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Ungeschliffen, struppig und innovativ |
roz. Fünf Jahre ists her seit dem Debüt "Black On Both Sides". Nun ist endlich das lang erwartete neue Album von Mos Def da. Es ist kein Rap-Album im herkömmlichen Sinn. Der New Yorker kreiert auf "The New Danger" eine Art moderne Version des Blues - durchsetzt mit Heavy Metal, Jazz, Mambo und Soul und mit seinen Stakkato-Reimen. Die "Sonntagszeitung" nennt das schon mal Ghetto-Rock. Bei rund der Hälfte der Songs wird Mos Def unterstützt von seiner Band "Black Jack Johnson", bestehend aus der Rhythmusgruppe von Living Colour und dem Gitarristen der Bad Brains, die Besten der "Black Rock"-Szene also. Naja, werden jetzt die einen sagen: Ist Crossover nicht eine längst überholte Stilrichtung? Ja, schon. Aber bei Mos Def kommt das derart ungeschliffen, struppig und innovativ daher, dass man von einer Wiedergeburt des Crossover sprechen muss. Mos Def ist nicht "nur" MC, er ist Musiker. Und so brilliert er nicht nur mit einem variantenreichen Flow, sondern beweist auch ein ungetrübtes Gespür für richtig gute Rock- und Bluesmusik. Und das 75 Minuten lang. Vergesst Body Count oder Urban Dance Squad! Hier ist Mos Def!
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