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Fanoe Down To Heaven
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Profimässig |
roz. Die dänisch-schweizerische Industrial-Band Fanoe meldet sich mit ihrem zweiten Album "Down to Heaven" zurück. Die Gruppe thematisiert darauf klanglich und lyrisch den Zusammenfall und die Perversion unserer sterilen anonymen Konsumgesellschaft. Klaus Fanoe hat "Down To Heaven" im eigenen Studio aufgenommen und produziert und ist auch für das Artwork verantwortlich. Das Mastering legte er in die Hände von Enrico Mercaldi (Placebo, Depeche Mode, Moby).
Fanoe vermischen in ihrem Sound im Stil von Marilyn Manson Rockelemente mit viel Elektronik. Das Album hat aber dennoch einen ungewöhnlich organischen Klang. Die Produktion klingt sehr profimässig und international. Die Songs sind gekonnt arrangiert und klingen richtig schön wütend. Einzig im gesanglichen Bereich hat die Band nicht die Entwicklung gemacht, die man hätte erwarten dürfen. Die Stimme ist schon okay, es fehlt einfach der letzte Zacken Glaubwürdigkeit. Wenn Fanoe "This world will never change" singt, hat er wahrscheinlich recht, nur glauben tut man es ihm nicht. Trotzdem ist "Down to Heaven" eine hochgradig heisse Industrial-Scheibe, die mit ernstzunehmender Professionalität punktet.
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