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Dave Kull Stones
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Geschliffen |
roz. Bei den Kulls auf dem Bauernhof wurde der Stall zum Musikraum umfunktioniert, wo dann tage- und oft auch nächtelang gejammt wurde. Mit dreizehn Jahren fing Dave Kull an, Songs zu schreiben. Matthias Heimlicher produzierte die Debüt-CD des Zürchers. "Stones" überrascht mit einem international Sound, der schwer nach L.A. klingt.
Die Songs von Dave bewegen sich irgendwo zwischen U2, Robbie Williams und Coldplay. Mal sphärisch und melancholisch, mal rockig und verspielt, nähert er sich in seinen Texten den kleinen und grossen Fragen des Lebens. Dave singt, spielt Gitarre und Bass. Am Schlagzeug sitzt Kenny Aronoff (u.a. Avril Lavigne, Alanis Morissette). Deutlich hört man den amerikanischen Touch, den Produzent Matthias Heimlicher mit seinen Beziehungen zum Toto-Lager eingebracht hat. Die Songs sind solide und passioniert. Kull schafft einen Spagat zwischen tiefgründigen Lyrics, melancholischen Melodien und einer verspielten Leichtigkeit.
Dass einen das Album am Ende dann aber doch nicht ganz bekehren kann, liegt an der Tatsache, dass es zu geschliffen daherkommt. Ob Zürich oder Los Angeles, da hört man keinen Unterschied. Wer aber auf amerikanisierten Mainstream-Radio-Rock mit leicht religiös angehauchtem Gedankengut steht, der sollte bei "Stones" mal ein Ohr voll riskieren.
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