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| Wertung
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| Diskografie
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Full Steam Ahead
(2008)
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Maiden Voyage
(2004)
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Screaming In Silence
(2003)
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Titanic Full Steam Ahead
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Kantig wie eine Kohleschaufel |
roz. Hinter Titanic verbergen sich Gitarrist Bill Menchen von Seventh Power und Final Axe. Nach fünf Jahren Pause kommt nun das dritte Album der Band. Menchen hat dafür eine völlig neue Besetzung zusammengetrommelt und sich für zwei Songs Schlagzeuger Robert Sweet von Stryper ins Studio geholt. Ja, Titanic sind in der Kategorie White-Metal anzusiedeln. Gottes Wort kommt aber völlig unaufdringlich und in Seemannsgarn verpackt daher.
Rau und ungeschliffen knallt der Sound von Titanic gleich vom ersten Ton weg aus den Lautsprechern und lässt aufhorchen. Das klingt wohltuend ruppig. Die Musik ist zwar simpel, reisst einen aber unweigerlich in ihrem Fahrwasser mit. "Mit Volldampf voraus", das ist nicht nur ein Titel, das ist das Motto dieser Produktion. Der Kurs ist klar: stürmischer Riff-Metal mit Windstärke 10. Sänger David St. Andrew (mit Rod Stewart-Frisur) klingt, als hätte er literweise Rum gegurgelt. Das erinnert an Running Wild oder Helix, in den stillen Momenten ein wenig an Alice Cooper. Die Gitarren sind runtergestimmt und nochmals mit grobkörnigem Schleifpapier nachbehandelt. Das Schlagzeug hämmert wie die Kolben eines Schiffsmotors.
Das ist dreckiger, schnörkelloser Metal, der Kanten hat wie eine Kohleschaufel. "Full Steam Ahead" klingt durch und durch kultig. Und so steuert die Titanic auf ihrer 40-minütigen Fahrt zielsicher am Schiffbruch vorbei.
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