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Final Axe Axe Of The Apostles, The
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Quantität statt Qualität |
roz. Nachdem Gitarrist Bill Menchen mit der Band Titanic dieses Jahr ein starkes Album abgeliefert hat, kommt nun kurz hintereinander auch neues Material von Seventh Power und Final Axe. Die beiden letzteren sind im Gegensatz zu Titanics "Full Steam Ahead" aber zwei völlig uninspirierte Ergüsse, streng dem alten Sprichwort folgend: "Ein Unglück kommt selten allein".
Zusammen mit Sänger Simon Tyler und dem Stryper-Drummer Robert Sweet veröffentlicht Bill Menchen (Gitarre, Bass) mit "The Axe Of The Apostles" sein drittes Werk innerhalb weniger Monate: Quantität statt Qualität. Immerhin ist Simon Tylers Gesang einen Hauch besser als der von Bill Menchen selbst auf "Seventh Power". Aber auch hier mangelt es an Ideen und beachtenswerten Songs.
Nichts bleibt hängen, alles klingt gleich. Die Produktion wirkt unnatürlich, als ob alle Instrumente und Stimmen einzeln zu einer völlig anderen Zeit aufgenommen worden wären. Die Snare klingt wie ein Schuhkarton, die Bassdrum wie eine schwere Luftschutzkeller-Türe beim Schliessen. Und die Gitarren sind einmal mehr dermassen mit Effekten überladen, dass es einen schaudert. Gottes Zorn treffe Menchen.
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