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Reny Destiny
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Stösst an Grenzen |
roz. Bei einem solchen Cover macht man sich schon auf das Schlimmste gefasst. Gestyltes Föteli, Reny ist der Name, das Album heisst "Destiny". Irgendwie erinnert die Aufmachung an einen Eurovision-Chansonier à la Paolo Meneguzzi – Suisse: zero points. Aber so gravierend ist es dann zum Glück nicht. Reny macht Rock und ist nicht etwa ein Schnulzensänger, wie man meinen könnte.
Reny kommt aus Portugal und lebt heute in der Schweiz. Früh lernte er Akkordeon und sattelte später auf Gitarre um. Das Debütalum "Destiny" wurde von einem gewissen Nino Russo produziert, der auch die meisten Songs geschrieben und die meisten Instrumente gespielt hat. Der Standart-Rock von Reny kommt aber nicht übers Mittelmass hinaus. Die Songs sind fahrig, der Produktion fehlt der Druck. "Destiny" klingt verhalten. Der Gesang stösst schnell an Grenzen, der Stimme mangelt es an Besonderheit. Speziell bei den Balladen zeigt sich, dass Reny als Möchtegern-Bon-Jovi nicht viel hergibt.
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