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Michael Vescera Sign Of Things To Come, A
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Profis am Werk |
roz. Michael Vescera war einst Sänger bei Loudness, Obsession sowie Yngwie Malmsteen. Das Soloalbum "A Sign of Things to Come" klingt schwer nach letzterem. Will heissen: Heavy Metal der alten Schule mit deutlichen Neo-Klassik-Anleihen und wieselflinken Gitarren. Diese gehen auf das Konto von zwei Neuentdeckungen: Der erst 17-jährige Joey Concepcion aus Connecticut sowie Ango Tasso, ein junger Shredder aus Taiwan. Weitere Beteiligte sind alte Weggefähren Vesceras von Bands wie House Of Lords, Obsession, Jeff Scott Soto und anderen mehr.
Optisch ist der Sänger unscheinbar, doch seine Stimme ist beachtlich. Und das sind auch die Songs auf "A Sing of Things to Come". Die Qualität der Kompositionen ist überdurchschnittlich gut. Besonders herausstechend sind die ersten beiden Songs auf dem Album, doch auch was nachher folgt ist ansehnlich. Traditioneller Heavy Metal mit viel Melodie und deutlichem Klassikeinfluss. Die Gitarristen stellen Geschwindigkeitsrekorde auf und beweisen eindrücklich ihr Talent. Beim Rest der Truppe merkt man, dass hier Profis am Werk sind. Handwerklich gibt es nichts zu bemängeln, und trotz der hohen Anzahl Beteiligter wirkt das Album wie aus einem Guss. Bei solch einem Zeichen darf man wahrlich gespannt sein, was da noch kommt.
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