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The Beauty Of Gemina Stranger To Tears, A
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Dancefloortauglich |
roz. Nach dem international viel beachteten Debütalbum veröffentlichen The Beauty Of Gemina ihren zweiten Longplayer. Das Erfolgsrezept wird dabei kaum verändert. Der düstere Rocksound aus Elementen von Wave, Gothic, Industrial und Trance lebt stark von der charakteristischen Stimme des Sängers und Bandleaders Michael Sele. Und doch wird auf "Stranger To Tears" ein Hang zu mehr Dancefloortauglichkeit deutlich.
Auch mit ihrem zweiten Album "Stranger To Tears" halten Beauty Of Gemina die Qualitätsmesslatte hoch. Hypnotisch-technoide Soundwellen brechen über den Hörer herein. Das Album ist eine Spur Techno-lastiger als der Vorgänger. Die Band spielt klar mit Wave- und Trance-Harmonien und mischt das Ganze mit verzerrten Intonationen und viel Gitarre. Eindeutig manifestieren sich auch diesmal die Parallelen zu den Sisters Of Mercy, vor allem wegen kennzeichnenden Stimme des Sängers Michael Sele.
Dieser wirkt jedoch mit seinem dunklen Timbre über die ganze Dauer des Albums (75 Minuten!) doch etwas stereotypisch. Längere Instrumental-Sequenzen bilden zwar einen Gegenpol, aber mehr reine Instrumental-Stücke wie das abschliessende "Essai noir" hätten dem Album gut getan. Hier schafft die Band mit saloppem Handwerk eine ungeheure Stimmung. Doch auch Songs wie die Dark-Wave-Hymne "This Time" haben absolut internationales Niveau. "A Stranger To Tears" ist ein kraftvolles Album mit monoton-hämmernden Beats und repetitiven Sounds, das authentisch rüberkommt.
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