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The Tim Einszweiundsechzig
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Spricht nicht an |
roz. Tim Sebastian Haufe aus Hamburg ist 1 Meter 62 gross und will, dass Amerika sein Zimmer angreift. Er verwechselt gerne Bob Dylan mit John Lennon und hat keine Ähnlichkeit mit Brad Pitt. Er nennt sich The Tim, und seine Texte sind so ironisch wie der Titel seines Debütalbums: "Einszweiundsechzig". Wer so klein ist und auf die grosse Bühne will, braucht Galgenhumor. Und gute Songs. Doch gerade die sind insgesamt etwas zu unbekümmert.
The Tim selbst bezeichnet seine Musik als Mischung aus Münchner Freiheit, Weezer und Megadeth. Letzteres ist jetzt vielleicht etwas krass ausgedrückt. Die Gitarren qualmen zwar schon auf "Einszweiundsechzig". Aber es bleibt Popmusik. Harte Popmusik, vielleicht. In den 80ern sagte man "Neue Deutsche Welle" dazu. Die Songs sind kurz und griffig, aber die Melodien zu unbedarft. Die Stimme ist sanft und irgendwie dünn. Und obwohl Tims Geschichten witzige Momente haben, sprechen einen die Texte nicht wirklich an. Das macht auch die unverbrauchte Energie nicht wett, mit der der Mitzwanziger hier zu Werke geht.
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