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Container 6 Container 6
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Solider Grundstein |
roz. So was gibt es in der Tat nicht oft: Vier junge "Giele" knüppeln das Zürcher Hallenstadion mit fetten Riffs und pumpenden Bässen nieder, und das im Vorprogramm von Christina Aguilera. So geschehen 2006, als Container 6 überraschend den von Orange und SonyEricsson ausgeschriebenen „mobileAct“-Contest und damit diesen Auftritt gewannen. Kein schlechter Start für eine Band, deren Durchschnittsalter damals gerade mal bei 16 Jahren lag.
Die jungen Brienzer machen eine schweisstreibende Mischung aus Garage-Rock'n‘Roll, Punk und Mundart. Für ihr Debütalbum haben sich Container 6 viel Zeit gelassen. Einen Majordeal lehnten sie ab, holten sich mit T.J. Gyger (Gölä-Band) aber einen erfahrenen Produzenten ins Studio. Der liess die junge Band ungebremst losbrettern und fing das jugendlich Ungestüme gekonnt ein. Die Produktion wirkt authentisch und dreckig, so wie es sein muss. Dass nicht alle Songs bis ins Detail gelungen sind, kann man verschmerzen, wenn man sich vor Augen hält, wie jung diese Band noch ist. Das gilt auch für die Texte, die mal rastlos, vielfach pubertär, manchmal dusselig, jedoch immer ehrlich sind. "Container 6" ist kein Meisterwerk, aber ein solider Grundstein.
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