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Mia Aegerter So wie i bi / The Way I Am
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Synthetischer Allerweltssound |
roz. Der riesige Erfolg von "Achtung, fertig, Charlie" verschaffte Mia Aegerter nicht nur als Schauspielerin einen Bekanntheitsschub. Ihr Song zum Film ("Hie u jetzt") hielt sich mehrere Wochen in den Top Ten. Mit grosser Ungeduld und hohen Erwartungen freute man sich also auf das Debütalbum. Das Resultat ist ernüchternd. Die meisten der Songs hat die Freiburgerin im Alleingang geschrieben und getextet. Man muss ihr ein Gefühl für unbeschwerte Melodien zugestehen. Und die Texte führen tief in die Gedankenwelt der BravoTV-Moderatorin, klingen aber auf der anderen Seite auch ziemlich naiv und dämlich. Der Mix aus englischen und schweizerdeutsch gesungen Songs ist auch "e chli strange". Der synthetische Allerwelts-Sound von Julian Feifel ist zudem zu wenig organisch. Das fetzige "Hättiwürdichönnti" mit der coolen Live-Atmosphäre und der unwiderstehlichen Melodie, die gelungene Ballade "U Don’t Know How To Love Me" sowie das bekannte "Hie u jetzt" bilden da die Ausnahmen.
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