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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Atlantis
(2008)
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New Territory
(2007)
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Live In Madrid
(2006)
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All The Way To The Sun
(2005)
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My Religion
(2004)
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Daisy Jane
(2003)
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Transistor
(1999)
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Firefly & Live
(1997)
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Intuition
(1988)
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Tell No Tales
(1987)
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Knights Of The New Thunder
(1984)
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TNT Atlantis
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Zurück in die Versenkung |
roz. Die norwegischen Hairmetal-Ikonen TNT sind seit dem Abgang von Sänger Tony Harnell nur noch ein Schatten ihrer selbst. Es ist ein Jammer. Der kontroverse Weg, den die Band mit dem letzten Album und dem neuen Sänger eingeschlagen hat, wird auf "Atlantis" fortgesetzt, ja gar auf die Spitze getrieben. TNT machen jetzt Popmusik, so seicht, dass man "Atlantis" zurück in die Versenkung wünscht.
Los geht es mit dem Opener "Hello, hello, how are you?". Das kann man ja schon Mal nicht ernst nehmen. Aber leider geht es genau so weiter. "Baby´s Got Rhythm" wartet mit einem unangenehmen Disco-Beat auf. Und dann servieren TNT auch noch einen Tango. Schlimmer geht’s nicht? Doch, mit der oberkitschigen Ballade "Me and Dad". Auch bei "The Taste of Honey" ist der Songtitel Programm: Eine gruusig klebrige, honigsüsse Nummer. Das ganze Album ist glatt poliert und wird dominiert von säuselnden, masslos überzuckerten Melodien. Der ehemalige Shy-Sänger Tony Mills wirk uninspiriert und scheitert kläglich beim Versuch, Tony Harnell kopieren zu wollen. Die Gitarre ist weit in den Hintergrund gemischt, die Soli mit hässlichen Effekten übertüncht. "Atlantis" kann man glatt vergessen.
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