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Sammy Hagar Cosmic Universal Fashion
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Überspannt den Bogen |
roz. Seit sich Van Halen und Sammy Hagar 1996 trennten, hat man den "Red Rocker" zumindest bei uns irgendwie aus den Augen verloren. Dabei arbeitet er fleissig an seiner Solokarriere und hat auch diverse Bandprojekte am Start, unter anderem mit Van-Halen-Bassist Michael Anthony und mit Joe Satriani. Nebenbei machte er sich auch einen Namen als Produzent erstklassigen Tequilas.
"Cosmic Univeral Fashion" ist ein kunterbuntes Album, das den Bogen fast ein bisschen überspannt. Der Titelsong klingt synthetisch und gehetzt. Die Coverversion von "Fight For Your Right To Party" ist schlaff und kraftlos. Und bei "When The Sun Don't Shine" driftet Hagar in Country-Gefilde ab. Amis stehen auf sowas. Die restlichen sechs Songs aber sind schlagkräftiger, melodischer Hardrock, wie man ihn von Hagar kennt.
Seine feurige Stimme reicht noch immer hoch hinaus. "Peephole" erinnert an Led Zeppelin, "24365" und "I'm On A Roll" sind Van Halen pur. Am Ende gibt es noch eine Akkustikversion von "Dreams", eines der grössten Van-Halen-Hits. Als Gäste treten Billy Duffy, Matt Sorum und Michael Anthony auf, sowie der junge irakische Musiker Steven Lost. Unter dem Strich muss man Hagar zu Gute halten, dass er nicht in den 80ern steckengeblieben ist, sondern ein vielfältiges Album abliefert, das Laune macht.
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