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Pams' State Cellar Stories
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Löchrige Songkonstrukte |
roz. Nach zehn Jahren in der gleichen Besetzung, vier EPs und über hundert Auftritten kommt jetzt der erste Longplayer von Pams' State. Die Band um die beiden Brüder Marcel und Philipp Werner wollte keine Kompromisse eingehen. 18 Monate Studiozeit und das renommierte New Yorker Produzentenduo Stacy O'Dell und Werner F. sollen unterstreichen: Diese Band will die Schweizer Rockszene erobern.
Man merkt, dass diese Band raus will aus dem Keller. "Cellar Stories" hat zwar die Aufmüpfigkeit des Punks und die Coolness des Grunge. Aber doch wirkt das Ganze zu belanglos, wie leere Kartonschachteln, die sich im Keller türmen. Man weiss, dass man sie wegräumen sollte, aber vielleicht kann man sie ja doch noch gebrauchen. So macht auch das coole Riff im Eröffnungssong "Whipping Boy" Hoffnung. Und "Captain E." besticht mit seiner melancholischen Stimmung. Doch viele der Songkonstrukte wirken löchrig. Die Stimme von Philipp Werner hat zwar Charakter, stösst aber schnell an ihre Grenzen. Und vor allem auch der zweistimmige Gesang wirkt unreif. Das dämpft die verheissungsvollen Klänge aus dem Kellerabteil.
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