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Alev Alev
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Es qualmt |
roz. Alev ist das türkische Wort für Flamme. Deshalb behielt die deutsche Band ihren Namen auch nach dem Abgang von Sängerin und Namensgeberin Alev Lenz. Die neue Flamme hinter dem Mikro heisst Alexandra Janzen und ist genauso heiss. Wie auf dem Cover hat sie die Zügel fest in der Hand. Nicht nur die Musiker, auch der ganze Sound ordnet sich ihr und ihrem gewaltigen Organ unter.
Alev machen modernen Alternative Rock mit unverkennbaren Metal-Anleihen. Tiefergestimmte, feurige Gitarrenriffs, hitzige Rhythmen und melodische Refrains. Der Sound ist rau, geradlinig und kommt ohne Gitarrensoli aus. Im Vordergrund steht die Stimme von Alex. Sie singt glühend, voller Emotionen und nuanciert. Ihr Stil erinnert stellenweise an Within Temptation, auch wenn der Sound von Alev ganz und gar nicht klassisch orientiert ist. Bei Alev stehen gefühlvolle Melodien vor lodernden Gitarrenwänden - und dies deutlich härter, als auf dem Debütalbum.
Die Band setzt auf bewährte Strukturen, Überraschungen sucht man in diesem Brandmeer vergeblich. Aber das zweite, selbstbetitelte Album von Alev ist energiegeladen, hat ordentlich Druck und lässt die Lautsprecher gehörig qualmen, auch wenn die Spielzeit von 38 Minuten inklusive Bonustrack nicht gerade der Burner ist.
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