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Parties Break Hearts Life Is Too Short...
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Emo-Rock mit Herzlichkeit |
roz. "Life's Too Short To Dance With Ugly People". Was für ein Albumtitel! Der Bandname Parties Break Hearts wird dabei auch nicht ganz ernst genommen, in Selbstmitleid versinkt die Band aus Bern jedenfalls nicht. Mit Einflüssen aus Punk und Hardcore-Metal machen sie Musik, die zwar nicht neu ist, aber es dennoch in sich hat. Die Band produzierte das Album völlig selbständig mit Tobi Gmür (Mother's Pride) an den Reglern. Das englische Label Lockjaw Records brachte es im September schon in England auf den Markt, nun ist es auch bei uns erhältlich.
Parties Break Hearts überzeugen mit ausgereiftem Handwerk. Mit einer kompakten Rhythmus-Sektion, eingängigen Melodien, bissigen Gitarren und einer Dosis Schlitzorhrigkeit machen sie die mangelnde Innovationskraft ihrer Musik spielend wett. Der Emo-Rock auf "Life Is Too Short..:" hat man halt schon hunderftach gehört. Funeral For A Friend, Jimmy Eat World oder The Used lassen grüssen. Aber die Berner lassen viel Herzlichkeit erkennen und haben zudem mit Sänger Martin einen Trumpf im Ärmel. Der Mann erinnert mit seiner kratzigen Art an Daniel Johns von den grossen Silverchair (Gänsehautgarantie bei "Save Yourself Part II"). Das Debütalbum der jungen Berner punktet mit Dramatik, Dynamik und Systematik.
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