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Tranqualizer Vampire In A Hurry
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Beispiellose Intensität |
roz. Der erst 23-jährige Sänger David Howald erschlägt mit seinem expressiven Gesang jegliche Gegenwehr. Die melancholische und trotz allem lichtdurchflutete Musik ist die beste Waffe gegen die inneren Dämonen. Tranqualizer erinnert in ihrer Veranlagung an Nick Cave oder Madrugada. Produziert wurde die Scheibe von Nale-Sänger Jari Antti.
"Vampire In A Hurry" ist ein Werk von beispielloser Intensität. Dies vor allem durch den hingebungsvollen Gesang von David Howald. Seine Stimme mit dem Elvis-Timbre ist beschwörend, einnehmend und sehr sexy. Er macht seiner Schwermut Luft, überschlägt sich und sinkt dann wieder in sich zusammen.
Die dunkle Färbung passt perfekt zum melancholischen Sound der Band. Ein von Piano und Crunch-Gitarren getragener Mix aus Emo-Rock und Jazz. Der Titel "Vampire in A Hurry" verspricht zwar das Gegenteil. Aber Tranqualizer sind nichts für Blutsauger, die schnell ihre Gier stillen wollen. Tranqualizer ist für Geniesser. Tranqualizer verdienen Hingebung und Aufmerksamkeit.
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