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Taletellers Detonator
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Wenig Sprengkraft |
roz. Die Taletellers aus Saarbrücken lassen eine Ladung Metal mit punkigem Einschlag detonieren. Nach einer EP kommt nun das Debütalbum der Band. Das Quartett vermischt eine grössere Dosis Trash- mit rohem 80er-Metal. Probater Stoff, aber dennoch ziemlich explosiv. Mit Kraftausdrücken wird nicht gespart. Die Vorbilder sind fast schon zu offensichtlich: Judas Priest, Iron Maiden, Mötley Crüe, Guns'n'Roses, W.A.S.P., Megadeth.
"Detonator" kracht ganz schön. Die Band klingt tight und fingerfertig. Der Sound ist knallig produziert. Dass die Platte dennoch nur bedingt zündet, liegt weniger am Handwerk als vielmehr an der Ideenlosigkeit, mit der die Band ihre Second-Hand-Gitarren-Riffs abliefert. Bei "Vendetta" wird eine Iron-Maiden-Bass-Figur herangenommen, bei "Destroy" wird unverfroren das Intro zu Judas-Priests "Riding On The Wind" verwendet, der Refrain von "Bring It Down" ist von AC/DCs "Shot Down In Flames" abgekupfert. Die spartanischen Riffs haben nicht sehr viel Sprengkraft. Weil aber die Band vor allem im zweiten Teil der Platte mit enormer Spielfreude punkten kann, ist "Detonator" am Ende dennoch ein ansehnliches Debüt einer spannungsgeladenen, jungen Metalband.
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