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Hjaltalin Sleepdrunk Seasons
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Unvergleichlich extravagant |
roz. Hjaltalin kommen aus Reykjavik in Island und werden schon jetzt als die ganz grosse Hoffnung für das Musikjahr 2009 gehandelt. Entdeckt wurde die Formation am Eurosonic Festival im niederländischen Groningen, wo sie Veranstalter und Labelleute begeisterten. Mit acht Bandmitgliedern kann man Hjaltalin durchaus als kleines Orchester bezeichnen. Neben den üblichen Instrumenten wie Gitarre, Bass und Schlagzeug setzen die Isländer aber auch auf Fagott, Klarinette, Cello und Geige.
So ungewöhnlich wie der Name ist auch die Musik von Hjaltalin. Eine Mixtur aus Kammerkonzert und Pop. Mitreissend ist, mit welcher Leichtigkeit die Gruppe experimentelle Klänge mit eingängigen Popmelodien verbindet. So wie in "Goodbye July" oder "The Trees Don't Like The Smoke". Da ist die zerbrechliche Stimme von Högni Eglisson, die rhythmisch pumpenden Bläser, das jazzige Piano. Natürlich drängen sich Vergleiche mit Sigor Ros auf. Doch "Sleepdrunk Seasons" ist so extravagant, dass man es eigentlich mit nichts vergleichen kann. Und doch schafft es die Band, ihren übergrossen Einfallsreichtum in Songs zwischen zweieinhalb und fünf Minuten zu packen. Sagenhaft malerisch.
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