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Delain April Rain
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Tadellos und adelig |
roz. Pünktlich zum Start des launischen Monats kommt "April Rain", ein Frühlingsgewitter aus Holland. Delain, rund um den ehemaligen Within-Temptation-Keyboarder Martijn Westerholt, machen ihre eigene Mischung aus harten Gitarrenriffs und elfenhaftem Gesang. Während der Vorgänger "Lucidity" noch von diversen Gastauftritten geprägt wurde, ist die Band nach einer ausgedehnten Tour merklich zusammengewachsen.
Der Sound auf "April Rain" ist atmosphärisch, lautmalerisch und vor allem rockiger als auf "Lucidity". Glasklare Pianotröpfelchen entwickeln sich schon nach wenigen Sekunden - unter Zugabe von breitwandigen Gitarren - zu einem reissenden Strom aus energetischem Metal. Die Melodien, die Elfensängerin Charlotte Wessels dazu flötet, sind zuckersüss - aber auch sehr eingängig. So klingen Delain wie eine Mischung aus ABBA und HIM. Sie erfinden den Symphonischen Metal zwar nicht neu, Parallelen zu Genrekollegen sind unüberhörbar. Aber "April Rain" ist ein tadelloses Album von hohem Adel. Übrigens: In "Control The Storm" und "Nothing Left" ist Marco Hietala von Nightwish als Gastsänger zu hören.
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