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Amire Turning Point
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Wunderbar |
roz. Grosse Geschichten beginnen unspektakulär. So soll Amire einst an die Tür eines nahegelegenen Aufnahmestudios geklopft haben: "Ich habe viel Zeit und würde gerne mal meine Stimme hören". Da könnte ja jeder kommen, dachte sich der Toningenieur. Erst Tage später lässt er sich erweichen. Und siehe da: was für eine Stimme, was für ein Ausdruck. Nuncio La Vecchia nimmt die Dame unter Vertrag. Neun Monate später ist das Debütalbum da.
"Turning Point" ist eine einnehmende Mischung aus bluesigen Gitarren, funkigen Rhythmen und der tiefen souligen Stimme von Amire. Der Sound zwischen Soul, R'n'B und Triphop lebt ganz von dem innigen, intensiven und wandlungsfähigen Gesang der Zürcherin. "Turning Point" ist bis ins Detail perfekt abgestimmt und wirkt dennoch nicht steril. Eine illustre Schar aus den besten Schweizer Studiomusikern hat hier das Maximum aus den Songs herausgeholt. Darunter Gitarrist Jean-Pierre von Dach (Gigi Moto), Bassist Luca Leombruni (Sina), Saxophonist Philippe Chrètien (Minus 8) sowie Schlagzeuger Geo Ioannidis (Dead End Cowboys). "Turning Point" ist facettenreich, musisch und einfach wunderbar.
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