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Blind Ego Numb
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Vielschichtiger Altrock |
roz. Kalle Wallner ist das "W" in der deutschen Progressive-Rock-Band RPWL. Blind Ego ist eine Art Nebenbeschäftigung, mit "Numb" veröffentlicht die Band ihr zweites Album. War RPWLs letzter Output "Experience" eine ruhige Mischung aus Pink Floyd und Britpop, so ist Blind Ego doch deutlich gitarrenlastiger angelegt. Am Schlagzeug sitzt neuerdings Michael Schwager von Dreamscape.
"Numb" ist geradliniger als der Vorgänger "Mirror", altrockig und ohne Bombast. Dennoch ist Blind Ego natürlich keine radikale Abkehr dessen, was Wallner sonst so macht. Das durchdachte Progressive-Rock-Album mit rund 70 Minuten Spielzeit ist sehr vielschichtig und abwechslungsreich. Das dezente Keyboard in "Vancouver" oder das Gastspiel von Ex-Sepultura-Drummer Iggor Cavalera setzen Akzente. Für sein zweites Album holte sich Wallner wieder den Ex-Arena Sänger Paul Wrightson ins Boot. Doch gerade er wirkt mit der Zeit etwas farblos.
Dem Album fehlt ein richtiges Highlight. Dennoch überzeugt "Numb" mit einer homogenen Stimmung, einer kraftvollen Produktion und stimmungsvollen Gitarrensoli.
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