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Legenda Aurea Ellipsis
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Wuchtig und komplex |
roz. Legenda Aurea aus Zürich verbinden progressive Arrangements und harte Gitarrenriffs mit einer weiblichen Stimme im Operetten-Stil. "Ellipsis" ist das zweite Album der ambitionierten Band. Neben dem Schlagzeuger wurde auch die Sängerin ausgewechselt: Simone Christinat kam von Felony. Aufgenommen wurde in den Fascination Street Studios im schwedischen Orebrö, wo auch schon Opeth, Amon Amarth und Symphony X zu Gast waren.
Symphonic-Opera-Metal kennt man hauptsächlich von Bands wie Nightwish, Within Temptation oder Therion. Doch Legenda Aurea unterscheidet sich in mehreren Punkten von diesen Bands. Da sind einmal die ultraharten Gitarren und der konsequente Verzicht auf poppige Elemente. Dann die Rhythmus-Gruppe, die mit überragender Spieltechnik Akzente setzt.
Allen voran aber das progressiv verschachtelte Songwriting: Da hört man an Dream Theater erinnernde Unisono-Läufe, wechselnde Rhythmen, und sphärische Keyboard-Einschübe sorgen für abrupte Stimmungswechsel. Technisch spielt die Band in der absoluten Oberliga.
Die Produktion hämmert kraftvoll, die Gitarre steht eindeutig im Vordergrund. Die hervorragende Sängerin liefert mit ihrem glasklaren, opernhaften Gesang dazu einen radikalen Kontrast. Eingängige Melodien sucht man hier vergeblich, Legenda Aurea setzten voll auf Power, Wucht und Komplexität.
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