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Soundtrack Of Our Lives Communion
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Herausfordernd |
roz. "The Soundtrack Of Our Lives kombinieren musikalische Elemente psychedelischer Permanenz mit schwillendem Bombast und gekonntem Popappeal" (Promopapier). Die Schweden legen zudem ein hohes Mass an Spiellaune und Spielfluss an den Tag. Das steht im krassen Gegensatz zum Cover ihres neuen Doppelalbums "Communion". Es sieht aus wie eine Werbung für Vitaldrinks, ein Ansatz für ein Konzept zur bildlichen Umsetzung von Psychedelic-Rock jedenfalls ist nicht erkennbar. Alter Schwede! Also entweder ist diese Band saucool, total bescheuert oder grenzenlos gleichgültig.
The Soundtrack Of Our Lives klingen wie eine Mischung aus irischer Pub-Band und Pink Floyd. Auf der ersten CD des Doppelalbums wird recht ordentlich gerockt. Später wird die Musik zunehmend von Country beeinflusst, auf der zweiten CD auch eher ruhiger. Der von 60er- und 70er-Jahre Rock beeinflusste Sound ist keine leichte Kost. "Communion" ist zwar enorm vielfältig, aber auch ein bisschen unübersichtlich. Der retroseelige Psychedelic-Rock klingt mal milde, mal beschwingt, mal angriffslustig.
Die Songs zwischen 50 Sekunden und sechseinhalb Minuten Dauer fordern den Hörer heraus. Es klingt zwar locker und wie aus dem Ärmel geschüttelt. Melodien wie in "The Ego Delusion" gibt es auf "Communion" zuhauf. Aber doch ist das Konzept über die Länge eines Doppelalbums sehr anstrengend und wohl nur für Leute gedacht, denen es vergönnt ist, sich ein (Doppel-) Album am Stück anzuhören.
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