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Genre: Theater / Comedy / Kabarett / Lesungen
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Heinz de Specht Macht uns fertig!
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Bitter, bös und süss hoch drei |
roz. Nach rund hundert Auftritten mit "Lieder aus der Vogelperspektive" attackieren Heinz de Specht mit ihrem neuen Programm die Kleinstadien der Schweiz. In der Hoffnung, dass sich das Publikum diesmal standhafter zur Wehr setzt, heisst das neue Motto "Macht uns fertig!".
Christian Weiss, Daniel Schaub und Roman Riklin präsentieren auch in ihrem zweiten abendfüllenden Liederprogramm musikalische Kurztherapien und plausible Lösungen für sämtliche Missstände unserer Zivilisation. Ob es nun um braune und weisse Eier im heimischen Kühlschrank geht, die so dumm sind, sich selber die Köpfe einzuhauen. Oder um einen Kreis, der Ecken möchte und wegen des untherapierbaren Figurproblems in eine Krise stürzt. Heinz de Specht liefern in ihren zwanzigeinhalb neuen Mundart-Songs eine Pointe nach der anderen ab. Aufgenommen wurde diesmal nicht im Theater am Hechtplatz, sondern in Studios in Zürich und Rorbas.
Unter den neuen Songs hat es diesmal viele, die ziemlich makaber sind (z.B. "Rosmarie", "Hotline", "Patridiot") und auch viele sehr melancholische Balladen über zerflossene Liebe und was davon übrig bleibt. Künstlerisch gibt es daran aber nichts zu rütteln. Die Multiinstrumentalisten finden immer das richtige Begleitinstrument und den richtigen Ton. Ihre Chöre sind einfach hinreissend, und die spitzigen Texte regen zum Schmunzeln an, obwohl man vielerorts direkt getroffen wird. Das ist die grosse Kleinkunst von Heinz de Specht: Die eingängigen, süssen Pop-Melodien transportieren die grotesk anmutende Lyrik federleicht. Und mit einer gesunden Portion Selbstironie kann das bitterböse Federvieh die Kleinkunstszene vielleicht sogar vor der Schweinegrippe bewahren.
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