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Telaphones Unthink And Exile
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Lässig und selbstbewusst |
roz. So unverschämt hat hierzulande noch keine Band mit dem Britpop geflirtet. Das Album " Jackpot Melodies" der Telaphones liess im vergangenen Jahr aufhorchen. Die Single "K*A*T*Y" läuft bis heute an den Radios, und DRS 3 kürte die Zürcher Band im April gar zum Swiss Top Act, dem besten Newcomer des Monats. Live eröffnete die Band für The Young Gods und We Are Scientists, und eine Clubtour brachte die Jungs schliesslich gar nach Liverpool in den legendären Cavern Club.
Innerhalb des vergangenen Jahres hat die Band hörbare Fortschritte gemacht. Neben den charakteristischen Britpop-Zitaten sind auf ihrem dritten Album "Unthink And Exile" auch zahlreiche andere Einflüsse zu hören. Die Musik ist facettenreicher und vielschichtiger geworden. Herausstechendster Song ist "Break My Heart". Und im Gegensatz zu früher wird hier auch die Produktion der Musik gerecht.
Obwohl den beiden Songschreibern Sandro Alvarez und Angelo Repetto die Melodien nur so zuzufliegen zu scheinen, ist es vor allem die unglaubliche Coolness der Band, die zu überzeugen vermag. Zwar fehlt es dem Album ein bisschen an Spannung. Doch wie die Telaphones ihre Gitarrenriffs hinschmettern, ist lässig und selbstbewusst. Warum soll grosse Popmusik nur aus Liverpool kommen und nicht auch aus Zürich?
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