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Pathosray Sunless Skies
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Orientierungslos |
roz. Pathosray verdunkeln mit "Sunless Skies" den Horizont. Das zweite Album der italienischen Prog-Metaller kommt einen Tick dunkler und härter daher als das Debütalbum, das 2006 aufgenommen wurde. Die Songs auf "Sunless Skies" sind meist kürzer und kompakter als auf dem Debüt "Pahtosray".
Querverweise zu etablierten Bands wie Dream Theater, Nevermore oder Symphony X sind unüberhörbar. Technisch haben sich Pathosray merklich gesteigert. Doch leider haben es die Italiener auf ihrem zweiten Album verpasst, packende Melodien zu schreiben. Der Refrain von "Crown Of Thorns" wäre bei Dream Theater gerade noch gut für eine Bridge. Die Songs sind zwar interessant verschachtelt und bieten einiges in Sachen Spielfertigkeit. Doch weil es an markanten Hooklines fehlt, fällt es dem Hörer schwer, sich zu orientieren.
Dennoch hat "Sunless Skies" für Fans progressiven Metals einiges zu bieten. Insbesondere Sänger Marco Sandron lässt aufhorchen. Schön sind auch die weiblichen Guestvocals von Soulsängerin Silvia Marchesan sowie Klaaire, die Sängerin der venezianischen Metal-Band Syrayde, bei der auch Pathosray-Bassist Fabio d’Amore mit dabei ist.
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