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Praying Mantis Sanctuary
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Clever komponiert |
roz. Praying Mantis waren Mitbegründer der New Wave Of Britisch Heavy Metal in den 80ern. Warum die Band um die Brüder Tino and Chris Troy im Gegensatz zu Iron Maiden und anderen nie auf einen grünen Zweig kam, hat bestimmt auch damit zu tun, dass insbesondere der Posten am Mikrophon ständig neu besetzt wurde. Ihre ersten fünf Alben nahm die Band mit fünf verschiedenen Sängern auf. Dies soll sich auch in der Neuzeit nicht ändern: Für Album Nr. 8 verpflichteten die Briten den bisher noch weitgehend unbekannten Mike Freeland. Dieser erweist sich aber als wahrer Glücksgriff.
Vom traditionellen Heavy Metal haben sich die Briten längst entfernt. Praying Mantis machen heute AOR amerikanischer Art im mittleren Tempo und mit viel Melodie. Der Band gelingt es dabei stets, die Balance aus Radiotauglichkeit, rockigen Gitarren, starken Keyboards und harmonischen Gesängen zu halten. Der Sänger Mike Freeland hat eine sehr helle Stimme, die ideal zu den hochfliegenden Melodien passt. Die gustiösen Chöre runden das positive Gesangsbild ab. Was "Sanctuary" aber zu einem wahren Meisterwerk des Melodic-Rocks macht, sind die überaus clever komponierten und arrangierten Songs. Einfach Klasse, wie sich diese Band nach mehr als 30 Jahren nochmals neu erfindet. Freunde von Adult Oriented Rock sollten "Sactuary" unbedingt mal antesten.
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