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Various Artists Tribute To Die Fantastischen Vier
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Variantenreichtum |
roz. 20 Jahre Die Fantastischen Vier. Der Bandmanager Andreas "Bär" Läsker hat sich etwas spezielles einfallen lassen und versammelte das Who Is Who der deutschen Musikszene für ein Tribute-Album. Bär lässt es sich dabei auch nicht nehmen, sich selber (im Bild) zu inszenieren.
Wer auf Variantenreichtum steht, ist mit "Tribute To Die Fantastischen Vier" bestens bedient. Auch wenn einige Fanta-4-Songs mehrfach vorkommen ("Geboren" 3x, "Dicker Pulli" 2x, "Die da!?!" 2x, "Ernten was wir säen" 2x,"MFG" 2x, "Krieger" 2x, "Sommerregen" 2x, "Was bleibt" 2x, "Yeah Yeah Yeah" 2x), ist keine Version wie die andere.
Die Vielfalt der Interpretationen ist so breit wie das Aufgebot an verschiedensten Künstlern. Auf der Doppel-CD gibt es jede Menge Rock (Revolverheld, In Extremo, Extrabreit), A-Capella (Sebastian Krumbiegel), Swing (Robert Cicero), Techno (Scooter), Reggae (Puhdys), Pop-Balladen (Fehlfarben, Juli, Karat), Soul (7 Faces), dramatische Kunst (Knorkator), Beat (The Rattles), Country (Onkel Rock'n'Roll) und Elektro-Pop (Massive Töne, Pohlmann, Yeti Girls).
Erstaunlich dabei ist, welches melodische Potential im Rap des deutschen Quartetts steckt. Zu den überraschendsten Versionen gehören "Laut reden nichts sagen" als minimalistische Neue-Deutsche-Welle-Variante von Grossstadtgeflüster, der amerikanisch angehauchten Sprech-Country von Peter Maffay, sowie die flüssigen Popsongs "MFG" von Pur und "Die da!?!" von Sasha. Die Rapper von FR texten gekonnt "Le Smou" um, und die Spezialitzt machen ihre ganz eigene Version von "4 gewinnt". Die langweiligsten: Thomas Anders mit "Geboren", Xavier Naidoo mit "Krieger", "Die da" auf Englisch von Mamas Gun und "Ernten was wir säen" von Oomph!. Was Komiker wie Mario Barth oder Dieter Nuhr hier zu suchen haben, bleibt ohnehin ein Rätsel.
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