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Contracrash Goddamn Planet
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Kantig dosiert |
roz. Contracrash, eine junge Band aus dem Süddeutschen Balingen, machte 2005 durch eine humanitäre Aktion auf sich aufmerksam. Im Rahmen der Konzertreihe "Rock hilft" sammelten sie Spenden für die Tsunamiopfer. Alle Achtung. Auf ihrem Debütalbum "Goddamn Planet" präsentieren die Deutschen versierten Modern-Metal amerikanischer Prägung.
Handwerklich ist die Band voll auf der Höhe. Im ersten Song fallen erst einmal die Gitarren im Zakk-Wylde-Stil auf. Und auch der substanzhaltige Gesang von Walter Schneider. Seine Stimme passt sowohl bei aggressiven Attacken wie auch in den balladesken Momenten. Das Schlagzeug ist wuchtig und die rhythmischen Akzente sorgen für Finesse. Die Härte ist dosiert und mit kantigen Einschüben modernisieren Contracrash ihren Sound sinnvoll.
Das Spektrum, das in den 13 Songs geboten wird, deckt sämtliche Spielarten des modernen Metals ab. "Goddamn Planet" klingt allerdings allzu routiniert. Denn Contracrash können den Hardrock nicht neu erfinden, haben aber dennoch eine eigene Note.
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