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Lynch Mob Smoke And Mirrors
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Pflichtbewusst |
roz. 1990 veröffentlichte der ehemalige Dokken-Gitarrist George Lynch mit Lynch Mob das bedeutsame Album "Wicked Sensation". 2007 tat er sich wieder mit dem Sänger Oni Logan zusammen und nun kommt endlich die CD, die auf "Wicked Sensation" hätte folgen sollen. "Smoke And Mirrors" knüpft an den besten Tagen der Band an. Neu mit dabei sind Ex-Whitesnake-Bassist Marco Mendoza und Brides-Of-Destruction-Drummer Scott Coogan.
Lynch gilt mehr als Techniker und weniger als guter Songschreiber. Aber "Smoke And Mirrors" ist vollgepackt mit 13 amtlichen Songs im Midtempo-Bereich. Der bluesgetränkte 70er-Hardrock erinnert stellenweise an Led Zeppelin. Das Album kommt zwar 20 Jahre zu spät, aber im Fall von Lynch Mob möchte man fast sagen: Besser spät als nie. Höhepunkt ist das fast 7-minütige "Time Keepers" mit dem zugkräftigen Groove und dem langen Solo. Ab der Mitte des Albums scheinen Lynchs Soli ohnehin immer länger zu werden. Diese sind zwar nicht so kühn wie früher, aber immerhin sehr entspannt und mit dem typischen cremigen Sound. Oni Logan hat seine besten Tage hinter sich, liefert aber eine respektable Leistung am Mirkophon ab. "Smoke And Mirrors" ist ein pflichtbewusstes, stimmiges Rockalbum, das sich allerdings als wenig vielseitig erweist.
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