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The Homestories Click-Click Clack-Clack
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Liebenswerte Verschrobenheit |
roz. Vor ein paar Jahren lernten sich Ernst David und Gabriela (Lobith, Krapf) am Polterabend einer Zürcher Bankierstochter kennen. Während Ernst David in der grossen Überraschungstorte auf seinen Einsatz als Stripper wartete, hörte er Frau Krapf eine zuckersüsse Version von "I Just Called To Say I Love You" singen. Und seit sie in die Wohnung direkt über seiner einzog, sind die beiden ausgesprochen kooperativ.
Live wird die kuriose Kapelle durch Tino Krapf am Schlagzeug und Phil Powell an der Posaune komplettiert. Gerade letzterer macht viel vom schrägen Charme dieser Combo aus. Deshalb ist es jammerschade, dass der Bläser nicht auf der Debüt-CD "Click-Click Clack-Clack" zu hören ist. Dennoch punktet die Lo-Fi-Produktion mit drolligen Melodien, burlesken Einfällen und liebenswerter Verschrobenheit. Die Tonart und die Bass-Klänge vom Synthesizer erinnern an Neue-Deutsche-Welle-Gruppen wie Ideal, Neonbabies, Frl. Menke oder Jawoll. – obwohl The Homestories englisch singen. Das Album ist mit 30 Minuten Spielzeit leider etwas kurz geraten, aber dennoch lohnend.
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