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Chapter II feat. Natalie Chandra Angelface
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Geistreich |
roz. Über ein Jahr arbeiteten Gitarrist James Ender und Schlagzeuger Fredy Wiederkehr (Time Bandits) an den Tracks für die CD "Angelface". Die Grundidee war, klassische und Worldmusic-Einflüsse mit rockig treibenden Rhythmen und prägnanten Gitarrenriffs zu mischen. Nachdem die Grundstrukturen standen, machten sie sich auf die Suche nach einer passenden Stimme. In der Tessinerin Natalie Chandra fanden sie schliesslich genau, wen sie suchten.
Auf ihrer Debüt-CD präsentieren Chapter II feat. Natalie Chandra zwölf ideenreich gestaltete Rock-Songs. Die Band hat viele Elemente in ihren Sound gepackt. Hier eine orchestrale Verzierung, da elektronisches Geblubber, dort Dudelsack-Sounds, anderswo Kanon-ähnliche Chöre. Bedauerlicherweise sind eindringliche Melodien Mangelware.
Dennoch bleiben Soundgeflechte wie "So Damn Unromantically" im Ohr haften. Vielleicht auch, weil die Silben nicht richtig betont werden. Natalie hat eine kräftige Stimme, aber einen anstrengenden Gesangstil; er erinnert an die Metal-Queens der 80er, etwa Lee Aaron. Am prekärsten aber ist, dass es der Produktion am nötigen Druck fehlt. Speziell das Schlagzeug klingt wie aus Karton, aber auch die Gitarren sind recht dünn. Der Versuch, dieses Manko mit Modulationseffekten aufzupeppen, macht es auch nicht besser. Schade, denn "Angelface" bietet eine Menge geistreicher Ansätze.
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