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Wirtz Erdling
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Persönlich überladen |
roz. Daniel Wirtz ist Sänger bei der deutschen Rockband Sub7even. "Erdling" ist sein zweites Album unter eigenem Namen. Hier singt er Deutsch weil es ihm mit der Zeit immer wichtiger war, dass die Leute seine Texte auch wirklich verstehen. Er erzählt aus seinem Leben, über seine Fehler, Träume und Sichtweisen. Mit runtergelassener Hose. Der Mann geht passioniert zu Werke, keine Frage. Dennoch kommt die Produktion nicht übers Mittelmass hinaus.
Ähnlich wie Selig verbindet Wirtz die Kraft des Grunges mit deutscher Lyrik. Für sein Solo-Debüt "11 Zeugen" bekam er beste Kritiken. "Erdling" erreicht nicht ganz dessen Intensität. Die 15 Songs sind ehrlich und unverblümt. Dass der melancholische Sound im Stil von Creed etwas überaltert daher kommt, stört dank der persönlichen Texten nicht gross. Es mangelt aber an richtigen Pointen, die das ereignislose Album herausreissen würden. "Erdling" wirkt insgesamt etwas überladen, gerade so wie die enorm aufwändig gestaltete Verpackung der CD.
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